liebe Alfans,
die Sonne scheint und die Algarve lacht uns wieder an.
Das war am 8. März nicht der Fall – und tat doch dem Zustrom
literaturbegeisterter ALFANS keinen Abbruch:
Von Olhão im Osten, über Monchique im Norden bis Aljezur im Westen
kamen sie trotz Aquaplaning und stark behinderter Verkehrslage. Große
Anerkennung!
Der gestrige frauendominierte 55. ALFA-Literatursalon war beeindruckend:
Ein Feuerwerk unterschiedlichster Autorinnen, die von ernst bis heiter
verschiedene Texte vortrugen.
Da war zunächst die Wiederholungstäterin
Regine Kölpin, die ihr ALFA-Debut vor genau drei Jahren (bei ALFA 19)
gegeben hatte und seitdem eine beachtliche Karriere gemacht hat, ganz
im Zeichen des vom österreichischen Wiederholungstäter Helge Endres
(Er kommt im Juni wieder zu ALFA 58!), geprägten Bonmots:
Der Weg zum Erfolg ist steinig und führt über Lagoa [und ALFA].
Sie stellte den auf Tatsachen beruhenden Roman Vergangen ist nicht
vorbei und einen amüsanten Kurzkrimi vor.
Danach gab ein Berliner Autorinnenquartett, das sich auf Grund von
ALFA in Berlin auf dreiwöchiger Schreibreise in Portimão befindet,
Kostproben seines Schaffens.

Gitta Mikati las aus einem Schlepperkrimi
Heidi Ramlow versetzte das Publikum passenderweise ins regnerische Irland
Petra Nouns entführte die Hörer in arabische Sphären

und Jana Groß verursachte mit einer TomTom- oder GPS-Story literweise
Lachtränen.
Die aus Olhão angereiste Tanzpädagogin Nada Mandelbaum versuchte, dem
nicht ganz überzeugten Pubikum zu versichern, dass Tangotanzen genau
wie Laufen sei

Am Ende stellte Barbara Fellgiebel den Künstler Siegfried Mundt vor,
der am Ostermontag, 5. April um 18.00 Uhr zur Vernissage seiner
Ausstellung in die Sala Polivalente, Convento S. José, Lagoa lädt.







